Massivholzsauna
Die Wände dieser Variante bestehen aus massiven Blockbohlen mit einer Stärke von 44 - 58 mm ohne eine Isolierschicht und/oder Dampfsperre. Die Bohlen sind verzahnt und in der Längsrichtung mit einer Nut- und Feder-Verbindung versehen. Es wird dem erhöhtem Wärmeverlust vorgebeugt.
Der Deckenaufbau erfolgt übrigens teilweise auch bei den Massivholz Saunaanlagen in der Elementbauweise; Massivholzdecken haben sich wegen dem höheren Wärmeverlust, gerade im oberen Saunabereich, nicht durchgesetzt.
Die beiden Haupt-Bauformen der Massivholzsauna:
1. Klassische Blockbohlenbauweise mit Ecküberstand wie bei finnischen Saunahäusern - kostengünstig. Die einzelnen, massiven Bohlen werden Schicht für Schicht aufeinander gelegt und anschließend verspannt (müssen gelegentlich nachgespannt werden).
2. die Verbundrahmenbauweise, hierbei werden nach einem speziellen Verfahren die einzelnen Wandelemente aus Massivholzbohlen erstellt. Die Montage erfolgt wie die einer Elementsauna. Aufgrund der extrem vielen Möglichkeiten der Grundrisse mit Decken- und Wandschrägen, der schicken Optik und der besseren Raumausnutzung (ohne störenden Ecküberstände) setzt sich die wartungsfreie Verbundrahmenbauweise bei Saunaanlagen immer mehr durch.
Besonders bei Massivholzsaunaanlagen gilt die Devise: Holz ist ein Naturprodukt!
Ein vereinzelter Harzaustritt und die Rißbildung muß toleriert werden.
Vergleich Elementkabine - Blockbohlensauna
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Elementsauna |
Massivholzsauna |
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-ein geringer Energieverbrauch durch die effektive, dicke Dämmung |
-das angenehme, milde Saunaklima |
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-Wand- und Deckenanschluß problemlos möglich |
-der typisch finnische Saunagenuss |
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-bauseitige Außenverkleidung, auf Raumgestaltung und -breite abgestimmt möglich |
-die Kabine wird in Verbindung mit Pavatherm- oder Massivholzdecke auch wohnbiologischen Ansprüchen gerecht |
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-normalerweise bei ähnlicher Ausstattung etwas preiswerter als die Massivholzvariante |
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